Klimaschutz

Warum wir das Klima schützen müssen? Seit einigen Jahrzehnten hat sich das Klima auf der Welt dramatisch verändert. Klimakatastrophen wie Wirbelstürme, Überschwemmungen und Dürreperioden, die früher nur vereinzelt zu beobachten waren, werden mittlerweile die Regel. Viele Menschen finden in diesen Katastrophen den Tod, hunderttausende leiden an Hunger und der Zerstörung ihrer Häuser.

Klimaschutz

Der Klimawandel

Diese Tatsachen beweisen, dass der Klimawandel auf der Erde bereits sehr weit fortgeschritten ist. Auch in Deutschland ist der Klimawandel bereits zu beobachten, denn die Temperaturen steigen im Jahresdurchschnitt immer weiter an. Um zu verhindern, dass sich die Welt und das Klima weiter negativ verändert, sollte jeder Einzelne seinen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Als eines der wichtigsten Ziele ist hierbei die Reduktion des CO2-Ausstosses, welches als Klimagift und schädliches Treibhausgas bekannt ist. Hier müssen vor allem die Bewohner der Industrieländer, die den Klimawandel vorwiegend verschuldet haben, handeln. Mit Hilfe des Kyoto-Protokolls, in dem die Industrieländer verbindliche Ziele für den Klimaschutz vereinbart haben, soll dieses Ziel erreicht werden. Auch die Bundesrepublik Deutschland möchte ihren Beitrag zum Klimaschutz leisten und bittet jeden Bürger, ebenfalls mitzuhelfen, den CO2-Ausstoss zu reduzieren. Erreicht wird dies in erster Linie durch eine Reduzierung der Kohlekraftwerke, die jedes Jahr Millionen von Tonnen CO2 produzieren und in die Atmosphäre abgegeben.

Durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz hat die Regierung beschlossen, erneuerbare Energien zu fördern und deren Ausbau weiter voranzutreiben. Bereits heute werden etwa 12% des gesamten Strombedarfs in Deutschland aus Biomasse, Windenergie sowie Wasser- und Solarenergie erzeugt. Bis ins Jahr 2020 ist es notwendig, die vorhandenen Kapazitäten weiter auszubauen, um dann etwa 30% des gesamten Energiebedarfs durch erneuerbare Energien, deren CO2-Ausstoss deutlich geringer ist, zu erwirtschaften.

Somit wäre es dann möglich, einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und in einer ersten Handlung die vorhandenen Atomkraftwerke abzuschalten.

Klimaschutz durch Ökostrom

Einer der wichtigsten Arbeiten für den Klimaschutz ist der Ausbau an Kraftwerken, die eine Kraft-Wärme-Kopplung nutzen. Hierdurch lässt sich sowohl Strom als auch Wärmeenergie erzeugen, wodurch der Nutzungsgrad der erneuerbaren Energien deutlich erhöht wird. In den Niederlanden und in Finnland können diese Kraftwerke bereits 40% des Energiebedarfs decken, in Dänemark liegt der Anteil bereits bei 50%. Doch nicht nur die Regierung, auch jeder Einzelne kann etwas für den Klimaschutz beitragen. So bieten viele Stromversorger mittlerweile Strom, der ausschließlich aus erneuerbaren Energien herstellt ist. Ein Großteil dieses Stroms stammt aus Wasserkraft, aber auch die Windenergie ist ein wichtiger Bestandteil. Durch die Entscheidung, Ökostrom zu nutzen, kann jeder aktiv etwas für den Klimaschutz tun und für einen schnellen weiteren Ausbau entsprechender Kapazitäten sorgen. Die Kosten für Ökostrom sind dabei nur geringfügig höher als bei konventionellem Strom. Zudem ist es möglich, selbst eine Photovoltaikanlage auf dem Hausdach zu installieren, die sauberen Strom erzeugt, der ins öffentliche Stromnetz eingespeist werden kann. Durch kurze Verbindungswege ist der Energieverlust gering und der Nutzen hoch. Die Kosten einer solchen Anlage können gefördert bzw. durch zinsgünstige Kredite finanziert werden.






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