Solarenergie – eine echte Alternative

solarenergie

Als Solarenergie wird Energie bezeichnet, die durch die Einstrahlung der Sonne auf dem Planeten Erde erzeugt wird. Da die Energie der Sonne nachweislich konstant ist, kann die Solarenergie eine echte Alternative zur Energiegewinnung aus Rohstoffen wie Erdöl, Erdgas oder Braunkohle sein. Auch die Atomenergie kann hiermit zurückgedrängt werden. Solarenergie kann aber nicht nur vom Menschen genutzt werden, auch Pflanzen nutzen sie, indem sie hiermit ihre Photosynthese durchführen.

Wärmeerzeugung durch Solarenergie

Solarenergie lässt sich in verschiedenen Bereichen nutzen. So können Sonnenkollektoren beispielsweise Wärme erzeugen, die im Haushalt als Warmwasser oder zur Unterstützung der Heizung verwendet werden kann. Eine solch thermische Solaranlage ist als vereinfachte Darstellung mit einem mit Wasser gefüllten Schlauch zu vergleichen, der im Sommer das enthaltene Wasser erwärmt. Die Sonne scheint auf den Kollektor und erwärmt die hierin enthaltene Wärmeträgerflüssigkeit, die anschließend zu einem Speicher befördert wird.

Der hier befindliche Wärmetauscher erwärmt das Brauchwasser, welches anschließend für eine heiße Dusche verwendet werden kann. Sollte die Solarenergie nicht ausreichen, kann das Brauchwasser auch mit einer Zusatzheizung auf die gewünschte Temperatur erwärmt werden. Der Kollektor, der idealerweise auf einem nach Süden ausgerichteten Dach errichtet wird, ist das Herzstück einer jeden Solaranlage. Er hilft, die Solarenergie in thermische Energie umzuwandeln und schließlich zu nutzen. Der Kollektor sollte daher gut ausgewählt und entsprechend ausgerichtet werden, um die optimale Kapazität entfalten zu können.

Strom aus Sonne – Photovoltaik

Eine weitere Möglichkeit, Solarenergie zu nutzen, ist die Photovoltaik. Derartige Anlagen haben die Möglichkeit, Solarenergie in elektrische Energie, also Strom, zu wandeln und diesen für den einzelnen Haushalt oder die gesamte Gemeinschaft nutzbar zu machen. Die Photovoltaik ist daher eine der zukunftsträchtigsten Formen der erneuerbaren Energien. Die großen Vorteile der Photovoltaik liegen hierbei in der geräuscharmen und emissionsfreien Energieerzeugung, die zudem keine Abwärme produziert.

Förderung von Photovoltaikanlagen

Seit der Entwicklung der ersten Photovoltaikanlagen in den 1960er Jahren hat sich im Bereich der Solarzellen sowie deren Wirkungsgrade bereits vieles verbessert. Heute weisen sie Standzeiten von 25-30 Jahre auf und haben sich als wartungsarm und zuverlässig erwiesen. Die Photovoltaikanlagen werden grundsätzlich in zwei Anlagen unterscheidet. Die netzgekoppelten Anlagen, wie sie in den meisten Fällen gefertigt werden, liefern ihren erzeugten Strom ins öffentliche Netz.

Für die Einspeisung erhält der Betreiber einen bereits feststehenden Betrag, der durch das Erneuerbare-Energien-Gesetz gefördert wird. Doch nicht nur der Preis pro Kilowattstunde wird gefördert, auch der Einbau einer Photovoltaikanlage kann gefördert werden, weiterhin stehen zinsgünstige Darlehen zur Verfügung. Grundsätzlich kann jeder Hausbesitzer eine Photovoltaikanlage auf seinem Dach installieren und somit für ein zusätzliches Einkommen sorgen. Den netzgekoppelten Anlagen stehen Inselanlagen gegenüber.

Hierbei wird ein einzelnes Objekt, beispielsweise ein Wohnwagen oder eine Berghütte, einzig mit Solarenergie betrieben. Nicht selten ist es hier notwendig, den erzeugten Strom in Batterien zu speichern, um ihn später nutzen zu können.


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